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Ich bin bestimmt die 2.147.483.647ste Person (naja vielleicht nicht ganz, aber nicht die erste) die diesen Versuch gemacht hat, den ich im letzten Artikel beschrieb. Heute ist Samstag und ich bin bei Twitter online. Eigentlich wären die zwei Wochen erst morgen rum und man könnte mir jetzt unterstellen, dass ich nicht durchgehalten habe. Aber das habe ich, denn der Drang danach endlich bei Facebook oder Twitter reinzuschauen ist weg. Nur noch in ganz langweiligen Momenten denke ich daran, dass ich vielleicht dort noch was Unterhaltsames finden könnte.

Ständig hatte ich vorher diesen Drang nachzuschauen und ich hatte auch den Horror, dass ich in meiner Abwesenheit da sitze, mit zitternden Händen und denke “ich will ins Internet, ich will ins Internet”, aber nein.

Was passiert ist…

Meine zwei Wochen waren wie immer voller Termine, jedoch habe ich bereits nach zwei Tagen gemerkt, dass ich viel Energie und oft gute Laune habe. Keine Ahnung ob das was mit der Abstinenz zu tun hatte. Jedenfalls habe ich es geschafft viele dieser Dinge die ich sonst ewig vor mir herschiebe einfach sofort zu erledigen und letzten Samstag hatte ich dann plötzlich so ein Gefühl von “wow, ich habe alles erledigt was ich mir vorgenommen hatte”. Ein unheimliches Gefühl.

Bei der Arbeit habe ich viele Seiten in meinen Praktikumsbericht getippt und dabei LaTeX gelernt, mich stundenlang durch Programmierchallenges und Tutorials gelesen, endlich besser Java gelernt und war entzückt davon was ich mit diesem Android alles tolles machen kann. Nebenbei habe ich so ein Dokument fertig gestellt was ich seit September vor mir rumschiebe. Ich hab sogar schon Dinge für’s Studium angefangen, die ich erst mitte März abgeben muss und bin entschlossen die auch möglichst bald fertig zu kriegen um dann doch vor Semesterbeginn tatsächlich mal so was wie Freizeit zu haben. Nicht, dass ich ansonsten nur Däumchen gedreht hätte aber irgendwie ging das alles leichter und ich hatte oft so ein Flow-Gefühl, dass mir einfach alles gelingt wenn ich nur dran bleibe. Und ich konnte mir Dinge merken! Ich musste nicht siebzig mal in hundert verschiedenen Quellen nachlesen, sondern ich konnte mir Dinge einfach so merken. Gekrönt wurde es dann davon, dass ich mich frühzeitig um einen Job für nächstes Semester gekümmert habe und das dann aller Wahrscheinlichkeit nach auch klappen wird.

Da ich privat total überlastet bin mit Terminen (dank vielen interessanten Dingen an denen ich so arbeite) habe ich mir die Zeit (die sonst für Tweets draufging) genommen um Prioritäten zu setzen und ein bisschen herausgefunden was ich will und was ich gar nicht will. Ich gehe jetzt wieder mehrmals die Woche zum Sport (irgendwie krass wie ich mir einreden konnte, dass ich keine Zeit habe) und ich nehme mir die Zeit um meinen Körper gut zu ernähren und mehr selbst zu kochen. Heim zu kommen und nicht gleich an den Rechner zu sitzen hilft mir da ziemlich dabei. Außerdem habe ich festgestellt, dass es dann auch gar nicht mehr so schlimm ist einfach in Ruhe die Paprika zu schnibbeln ohne an zwanzig andere Dinge zu denken oder nebenbei Tweets zu lesen. Ich stelle mir auch nicht mehr die Frage, ob ich lieber die Nachrichten des Tages lesen will oder gleich zum Sport, denn nach dem Sport fühle ich mich gut und nach den Nachrichten oft leider nicht so. Ich habe ein paar Dinge gecancelt die ich ursprünglich unbedingt machen wollte. Nicht weil es mich plötzlich nicht mehr interessierte, sondern weil ich realistisch sein will und mir mehr Zeit wünsche.

Das Internet hab ich natürlich trotzdem genutzt für die Arbeit und abends. Lustigerweise habe ich sämtliche Dinge aus meinen Lesezeichen angeschaut und war positiv überrascht, was für schöne Dinge ich da gesammelt habe. Schöne Dinge die ich nach hinten geschoben hatte um sie “irgendwann” zu lesen. Vielleicht ist das ein guter Ansatz, “irgendwann” einfach öfter zu “jetzt” zu machen.

Nun zur Frage, wie ich nun weiter vorgehen werde wo mein Versuch vorbei ist. Ich werde wieder ein paar Tweets und andere Posts auf anderen Plattformen lesen, aber nicht mehr stundenlang. Und ich werde das Ganze hauptsächlich auf das Wochenende verlegen und unter der Woche möglichst nur wenige Minuten reinschauen. Ich nehme es in Kauf, dass dann Themen an mir vorbei gehen die mich interessiert hätten. Aber letztendlich muss ich ehrlich sagen, dass gerade das was ich häufig konsumiert habe ((Netz-)Politik, Feminismus und sowas) mich oft auch nervt und fertig macht und ich habe keinen Bock mehr drauf, dass mich was fertig macht. Ich möchte lieber mehr konkret an positiven Dingen arbeiten oder auch einfach mal gar nichts.

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Der Artikel von Katrin, in dem sie erklärt warum sie die nächste Zeit ohne Twitter und Facebook verbringen wird, geistert mir seit Tagen durch den Kopf.

Ich verbringe verdammt viel Zeit im Internet und genau genommen betreibe ich das nicht erst seit gestern so extrem, sondern schon seit gut zehn Jahren. Zwischendurch haben sich Pausen eigentlich nur durch Urlaub oder extremen Stress ergeben, auch wenn ich immer mal wieder versucht habe das von mir aus zu reduzieren.

In letzter Zeit merke ich, wie mir das ein bisschen zu viel wird. Ich folge recht vielen Leuten bei Twitter und lese eigentlich rund um die Uhr immer mal wieder in meine Timeline. Klicke auf Links, lese Blogposts, Neuigkeiten, vefolge Memes und Shitstorms und rege mich das ein oder andere Mal auf. Manchmal bin ich auch erfreut und inspiriert, aber oft vergehen Stunden zwischen nach Hause kommen und mich mal um mich selbst kümmern (essen machen, Lebensmittel einkaufen, Körperpflege, Sport, Ruhe, Schlaf) und jedes Mal bin ich entsetzt, dass ich schon wieder so zum nächsten Termin hetzen muss, bzw. es wieder erst so spät ins Bett schaffe. Informationen rauschen so an mir vorbei und vor lauter tollen Sachen, die ich mir unbedingt irgendwann mal näher anschauen möchte, kann ich mich nicht mehr auf einzelne Dinge konzentrieren. Ab und zu ist es sogar so weit, dass ich eigentlich eine Serie schauen möchte und sogar noch nebenbei auf Twitter vorbeischaue. Und sollte dort einmal nichts los sein, dann schaue ich eben auf Facebook, Google+ oder in irgendelche Tumblrs und Soups.

Irgendwas hält mich immer sinnlos beschäftigt und jetzt ist so ein Moment gekommen, wo ich sagen muss: mir reicht’s, ich möchte, dass alles still ist und ich mich auf das konzentrieren kann was mir wichtig ist. Denn oftmals kann ich schon gar nicht mehr spüren was mir überhaupt wichtig ist. Ich schätze die Menschen denen ich folge und ihre Themen und Gedanken sehr, aber im Moment bringt mich das alles so weit weg von mir selbst und meinen Zielen.

Aus diesem Grund setze ich mir jetzt das Ziel, erst mal die kommenden zwei Wochen ohne den ganzen Kram auszukommen. Das Internet muss ich berufsbedingt natürlich weiterhin nutzen, jedoch möchte ich die oben genannten Sachen meiden, an denen ich mich jedes Mal so festbeisse. Ab morgen werde ich dann einfach nur noch per Mail erreichbar sein. Mal sehen ob das was bringt und ob ich das aushalte.

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Nachdem ich nun einige Jahre das Geschehen ausschließlich über’s Internet verfolgt habe, war nach Weihnachten endlich der Zeitpunkt gekommen, an dem ich selbst zu ersten Mal am Congress teilgenommen habe. Vier Tage habe ich in Berlin verbracht und dabei viele Leute getroffen, Vorträge gesehen und Workshops besucht.

Nachdem ich vorab beim Ticketkauf kein Glück hatte, haben sich dann doch einige super liebe Menschen gefunden die bereit waren jeweils ein Ticket für mich und meine Begleitung abzugeben. Hat dann auch alles reibungslos geklappt und ich habe am Tag 1 das bcc voller Vorfreude betreten können. Der erste Tag begann damit, dass ich gleich den ersten Vortrag sehen wollte und deshalb auf dem Boden sitzen musste, da der Saal 1 bereits brechend voll war. Leider konnte ich mich, trotz des interessanten Themas (Lieferung von Überwachungssoftware von westlichen Unternehmen an autoritäre Regimes), kaum auf den Vortrag konzentrieren und gegen Ende war ich sogar sehr froh, als es vorbei war. Kurz vor dem zweiten Vortrag lernte ich unter anderem Helga von der Mädchenmannschaft und yetzt kennen. Dem Vortrag von Anne Roth, über die On- und Offline Überwachung in Sachsen im Zusammenhang mit Protesten gegen Nazis, konnte ich (dank Sitzplatz und Mate Cola) dann endlich besser folgen. Anschließend ging es an den ganzen Ständen vorbei zum Mittagessen mit Philip Steffan und ihdl. Nach einem Rundgang durch das bcc, ging es weiter mit dem großartigen Vortrag “Packets in Packets“, der mich als Netzwerk-Interessierte besonders begeisterte und wozu ich mir auf jeden Fall noch das ein oder andere anlesen werde. Am ersten Tag habe ich das bcc ziemlich früh verlassen, da ich vom frühen Flug noch total erschöpft war und fiel dann auch recht schnell in mein bequemes Hostel-Bett.

Am zweiten Tag hatte ich mich überhaupt nicht drauf vorbereitet, was ich eigentlich machen möchte und somit bin ich nach ewigem Rumeiern schließlich bei den Lightning Talks gelandet, wo jede_r über ein Thema einen Kurzvortrag halten kann. Besonders negativ fiel mir leider ein Vortrag von Paul Brodeur auf, der eigentlich recht nützliche Sicherheitsmaßnahmen für jede_n vorstellte und es zum Schluß für besonders witzig hielt “Don’t fuck Swedish women” (Bezug zu Julian Assange, der wegen sexueller Nötigung und sexueller Belästigung angeklagt ist) als Tipp rauszuhauen. Das Publikum lachte größtenteils und mir kam beinahe das Frühstück hoch. Der Speaker hat sich auf Twitter hinterher dafür entschuldigt und laut Aussage einzelner Personen gab es auch vom Moderator Nick Farr und anderen später an anderen Stellen Statements gegen Sexismus und Diskriminierung. Ich schaue mir sowieso noch einige Vorträge an und finde vielleicht die entsprechende Stelle. Anschließend habe ich einen meiner Lieblingsvorträge “The Science of Insecurity” beusucht, welcher sich teilweise auf Packets in Packets bezog und dank der großartigen Referentin Meredith L. Patterson und des spannenden Themas wirklich super war. Hat mich dazu angeregt, mir die threoretische Informatik und Sprachen noch mal näher anzuschauen. Gleich im Anschluss besuchte ich den nächsten super Vortrag von Helga Velroyen: “Bionic Ears” über den technischen Stand aktueller Hörgeräte. Die Vortragende hat sich aufgrund persönlicher Umstände auf die Suche nach allerlei Informationen gemacht, Hörgeräte getestet, sich weiter gebildet und ihre Ergebnisse und wünsche an die Hackercommunity vorgestellt. Am Abend besuchte ich noch den Hackerbrause-Workshop wo eine eigene Mate-Brause gebraut wurde und ich das Hackerbrause-Buch inklusive Autogrammen der Autor_innen erstand. Zum Abschluss des Tages gab’s noch “Apple vs. Google Client Platforms“, wo wir alle mit extra vielen Penis-Witzen und “you’re fucked” unsere Männlichkeit *hust* bewiesen haben. Inhaltlich war der Vortrag in Ordnung, stilistisch dadurch aber leider eher nervig.

Am dritten Tag musste ich bereits um 11 Uhr im bcc sein um das Haecksen-Frühstück nicht zu verpassen. Ein Come Together für die weiblichen Congressteilnehmerinnen. Nach Vorstellungsrunde habe ich einige interessante Unterhaltungen mit anderen Haecksen führen können und kteatime dort getroffen. Im Anschluss ging es bei den Haecksen weiter mit der Diskussion “The social implications of free and open-source software”, die für alle Geschlechter geöffnet wurde. Und danach mit “Erfahrungen in der IT-Industrie aus der weiblichen Perspektive”, wo eine Haeckse aus ihrem Arbeitsalltag in einem Großunternehmen erzählte. Leider hat es auf mich so gewirkt, als sei sie mit ihrem Job allgemein ein wenig unzufrieden und zur weiblichen Perspektive konnte sie eigentlich nichts Spezielles erzählen, weshalb ich den Workshop recht bald verlassen habe um zum Netfeminism-Workshop in den kleineren Raum zu gehen. Der Workshop wurde von Katrin und Lotte veranstaltet. Hier wurden verschiedene Themen besprochen und es wird demnächst auch eine Aufzeichnung davon geben. Auch dort habe ich wieder meine halbe Twitter-Timeline getroffen. Nach einer Mittagspause bin ich dann im Vortrag “Deceiving Authorship Detection” gelandet, habe aber nur mit einem Ohr mitgehört und muss mir diesen noch mal anschauen. Mit Abstand am Schrecklichsten (abgesehen von Sexismus-Fails) fand ich den Vortrag “Cellular protocol stacks for Internet” bei dem ich schon nach wenigen Minuten aufgrund von akutem Abkürzungs-Overflow abgeschalten habe und den Eindruck hatte, sämtlichen Leuten um mich herum ging es ähnlich. In diesem Tempo ist es unmöglich sowas im Gedächtnis zu behalten (außer man kennt eh schon alle Protokolle in- und auswendig ;)). Abends ging es dann weg vom Congress und auf zur “Spackeriade” der Datenschutzkritischen Spackeria, was man in der ein oder anderen Hinsicht als Gegenveranstaltung verstehen konnte. Dort habe ich endlich Puzzlestuecke kennen gelernt und den ziemlich guten Vortrag “Alles offen, alles gut?” von Helga gesehen, den ihr unter dem angegebenen Link anschauen könnt. Danach bin ich noch zum Netzfeministischen Biertrinken aufgebrochen was durch eine lange Tafel erstmal sehr ungemütlich war. Später waren dann Umzug auf eine Sofalandschaft und noch ein paar Gespräche (unter anderem mit r4gni und Michael) drin.

Am letzten Tag habe ich nach gemütlichem Frühstück einen Vortrag gesehen, den ich uneingeschränkt empfehlen kann. In “Your Disaster/Crisis/Revolution just got Pwned” erzählen Herr Urbach und willowbl00 von ihren Projekten die Menschen in Krisengebieten bzw. Krisensituationen unterstützen und worauf bei der Arbeit an solchen Projekten ankommt. Danach ergatterte ich einen Platz im brechend vollen Saal 2 um den Vortrag “Antiforensik” anzuschauen, welcher insgesamt recht unterhaltsam war. Gleich danach fand dort “bup: Git for backups” statt, wo ich den Referenten recht sympathisch und witzig fand. Da dies der letzte Tag war, gönnte ich mir mit meiner Begleitung ein leckeres und ausgiebiges Mittagessen inklusive Nachspeise, bevor wir uns noch den schönen “Quantum of Science” Vortrag anschauten, bei dem ich sehr froh über meine Mathematikkenntnisse war. Nachdem Puzzlestuecke mich verabschiedet und mein Bändchen ergattert hatte, ging es auch schon wieder (mit verspätetem Flug) ab nach Hause.

Im Nachinein habe ich mir noch die sehr berührende Diskussion über Depressionen angeschaut, die dort stattfand. Solltet ihr auch tun. Stephan Urbach hat auch hierzu was geschrieben und ein paar Links (unter anderem zur Diskussion) gepostet. Was ich sonst noch so verpasst habe und bereue:
- Das Queer Geeks & Naughty Nerds Treffen
- Das Queer Geeks Panel (Aufzeichnung hinter dem Link)
- Treffen mit Adrian, Franziska und Posiputt. I’m sorry :-(
- mehr Zeit mit anderen
- mehr Zeit für mich und mit meiner Begleitung

Ich komme wieder!

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Nachdem hier nach meinem letzten Artikel die Idee aufkam, zusätzlich zu den netzfeministischen Real-Life-Treffen auch ein Online-Zusammentreffen zu gestalten, startet nun der Versuch eines netzfeministischen Chats. Ziel ist es, einen besseren, gemeinsamen Austausch zu netzfeministischen Themen zu organisieren – vor allem für Menschen, die nicht zu Treffen im Real Life gehen können oder wollen.

Der erste Chat findet am kommenden Donnerstag, dem 10. November 2011 ab 20 Uhr, im IRC-Channel #nfc auf chat.indymedia.org statt.

Ein ähnlicher Channel wurde anlässlich des GenderCamps eingerichtet und steht seither rund um die Uhr für den feministischen Austausch zur Verfügung. Leider ist die Anzahl der Chattenden derzeit sehr übersichtlich, weshalb an dieser Stelle darauf hingewiesen wird, dass der Aufenthalt in den Chatrooms auch außerhalb des Termins ausdrücklich erwünscht ist.

Am 10.11. soll es darum gehen, dass ihr den netzfeministischen Austausch aktiv mitgestalten könnt. Die Teilnahme ist unabhängig vom Aufenthaltsort und Ideen sollen unabhängig vom Wissensstand kommuniziert werden können. Mitmachen kann jede_r und wie es geht erfahrt ihr unten. Ihr könnt direkt über euren Browser (Firefox, Opera, Safari, Internet Explorer usw.) in den Chat einsteigen oder einen Client eurer Wahl benutzen. Solltet ihr noch Fragen zum Chat haben, dürft ihr gerne einfach hier in den Kommentaren fragen.

Der Chat selbst wird moderiert sein, was bedeutet, dass ihr zunächst den Channel betretet und erst dann von den Moderierenden ein Schreibrecht erteilt bekommt. Dies dient nicht dazu Meinungen auszusieben, sondern den Chat vor Trollen und Spam zu schützen um einen guten Austausch möglich zu machen. Unabhängig davon ist der Chat jedoch öffentlich und das dort Besprochene kann von den Anwesenden (deren Identität nicht überprüft werden kann) gelesen und evtl. auch kopiert werden. Die Möglichkeit später in “privaterer” Atmosphäre weiter zu chatten besteht und kann, falls gewünscht, weiter verfolgt werden. Beim ersten Treffen soll der Chat jedoch möglichst offen sein.

Teilnahme am Chat über euren Browser:
1. Besucht diese Seite: http://chat.indymedia.org
2. Unten in der Channelliste ist ein Häkchen bei #indymedia gesetzt, dieses durch Klicken entfernen (sonst seid ihr auch automatisch in diesem Chatroom)
3. Nun unter “Spitzname” euren gewünschten Namen ins Eingabefeld schreiben (sollte möglichst noch nicht im Chat existieren)
4. Unter “Zusätzliche Channels (‘,’-getrennt):” nfc eintragen
5. auf “Chat!” klicken
Falls ihr Befehle für den Chat verwenden wollt, könnt ihr diese auf http://www.irc-mania.de/?go=ircbefehle nachlesen.

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Wie bereits erwähnt blogge ich diesen Monat beim Missy Magazine. Ich habe mich jetzt dazu entschieden, dass ich die Artikel einfach alle hier verlinken werde, damit ich nicht mit Doppelposts langweilen muss. Es darf also auch gerne hier kommentiert, geteilt und geflattrd werden.

01. Oktober: Warum Informatik? (K)eine Antwort.
http://missy-magazine.de/2011/10/01/warum-informatik-keine-antwort/

03. Oktober: Der Wahre Preis unserer IT-Gadgets.
http://missy-magazine.de/2011/10/03/der-wahre-preis-unserer-it-gadgets/

07. Oktober: Ada Lovelace Day 2011
http://missy-magazine.de/2011/10/07/ada-lovelace-day-2011/

19. Oktober: Leben im Netz
http://missy-magazine.de/2011/10/19/leben-im-netz/

30. Oktober: Ein paar Gedanken zum Netzfeminismus
http://missy-magazine.de/2011/10/30/ein-paar-gedanken-zum-netzfeminismus/

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